Arbeitsplatz Herbertstraße


In der Herbertstraße in Hamburg St. Pauli arbeiteten nicht nur Huren sondern auch Handwerker, Einkäufer und Wirtschafterinen. Damit die Prostituierten keinen Freier verlieren nutzen sie jede Gelegenheit und haben keine Zeit für Einkäufe oder sonstige Besorgungen oder Behördengänge. Ein sogenannter Einkäufer übernimmt für sie diese Wege. Die Wirtschafterin sorgt dafür, dass die Mädchen Kaffee bekommen, die Zimmer ordentlich sind und das ein ordnungsgemäßer Ablauf in diesem Gewerbe gewährleistet ist. Alles soll korrekt zugehen und auch als Seelentröster fungiert die Wirtschafterin. Hin und wieder haben auch Handwerker in den Etablissements zu tun, doch sie kümmern sich in erster Linie um das Geschäft, da sind die schönen Frauen Nebensache. Um Freier anzuziehen, sitzen die Frauen in Schaufenstern und kobern Männer. Kobern bedeutet anlocken. Mit netten Sprüchen und einer direkten Ansprache ziehen sie ihre Kunden an.

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